Ihr Ex hielt Natalie den Mund zu, damit die Nachbarn sie nicht hören
Shownotes
Ihr Ex hielt Natalie den Mund zu, damit die Nachbarn sie nicht hören
Am Ende war es ihre Mutter, die ihn vor die Tür setzte
Natalies Geschichte beginnt mit einem Rausch. Nach zwei Jahren als Single trifft sie einen Mann, der ihr die Aufmerksamkeit schenkt, nach der sie sich sehnt. Er ruft mehrmals täglich an, will wissen, wo sie ist, sucht ständig ihre Nähe. Natalie interpretiert das als Liebe. Erst später erkennt sie: So hat er mich eingefangen in sein Spinnennetz.
Nach nur vier Monaten zieht er bei ihr ein. Dass er finanziell am Ende ist, kein Auto hat und seine Sachen in Plastiktüten bringt, blendet sie aus. Seine Mitleidsgeschichten über eine schwere Kindheit wecken ihre Empathie. Was sie nicht ahnt: Diese Empathie wird er gegen sie verwenden.
Als Natalie ungeplant schwanger wird, zeigt sich sein wahres Gesicht. Im Einkaufszentrum zwingt er sie, sofort einen Schwangerschaftstest zu machen. Nicht zu Hause, nicht in Ruhe, sondern auf einer Toilette im Einkaufszentrum. Weil er "sofort Gewissheit braucht".
Er filmt sie, lacht sie aus, hält ihr den Mund zu. Gleichzeitig dokumentiert er ihre Ausnahmezustände als Beweis für sein Narrativ: Sie sei verrückt, nicht er. Diese Taktik nennt sich DARVO: Er leugnet, greift sie an und kehrt die Rollen um.
Natalie konnte die Beziehung nicht aus eigener Kraft verlassen. Am Ende war es ihre Mutter, die eingriff und ihm sagte: Du hast zwei Wochen. Heute ist Natalie in Therapie. Sie lernt zu verstehen: Ich bin nicht kaputt. Ich habe geliebt und wurde verletzt. Und das darf man aufarbeiten.
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